Hendrik Lehmann

Hendrik Lehmann

Hendrik Lehmann

Hendrik Lehmann leitet das Tagesspiegel Innovation Lab. Er interessiert sich besonders für die Entwicklung neuer digitaler Storytelling im Journalismus. Seine Schwerpunkte liegen dabei auf Crowdrecherchen, Visualisierung und interaktiven Anwendungen. Er ist davon überzeugt, dass sich durch interdisziplinäre Zusammenarbeit von Entwicklern, Journalisten und Forschern neue Geschichten erzählen lassen, die eine breite Mehrheit in die Lage versetzen, die digitale Gegenwart mitzugestalten. In vorherigen Kooperationsprojekten hat er unter anderem mit Stadtplanern der TU Berlin, dem Urban Complexity Lab der FH Potsdam und dem Big Data Center des Fraunhofer IMW in Leipzig zusammengearbeitet. Er ist einer der Gründer des Projekts “Radmesser”, wurde 2016 als einer der 30 vielversprechendsten Journalisten im Alter bis 30 ausgezeichnet, sowie mit verschiedenen Teams 2019 mit dem Deutschen Reporterpreis für Datenjournalismus und dem Publizistik-Preis der Stiftung Gesundheit ausgezeichnet. Hendrik hat Politik an der FU Berlin in Berlin und Urbane Soziologie am Goldsmiths College London studiert. Er ist Miterfinder der JoT-CoN 2019.

 

DISKUSSION:

JOURNALISMUS DER DINGE INVESTIGATIV

14:15-15:30 Uhr

Aufdecken, was im Verborgenen bleiben sollte. Enttarnen, wer Geschäfte gegen Gesetze und Gesellschaft macht. In investigativen Recherchen in aller Welt kämpfen Journalist*innen für die Wahrheit. Doch viele Geschichten verstecken sich nicht mehr in Hinterzimmern und Papierakten, sondern in Codezeilen, Algorithmen und Schaltungen. Wer versteckt dort was? Wie kann man sie benutzen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen? Zum Beispiel, indem man illegale Minen mit Hilfe von Satelliten aufspürt. Was geht noch?

 

DISKUSSION:

JOURNALISMUS DER BÜRGER

15:45-17:00 Uhr

Es wurde in den letzten Jahren viel über “Interaktiven Journalismus” geredet. Doch ist es wirklich noch zeitgemäß, dass Journalist*innen die alleinigen Autoren sind und der Rest der Bürger*innen rein passive Rezipienten? Der Journalismus der Dinge ermöglicht es, Leser*innen aktiv miteinzubinden in die Recherche. Vernetzte Technologie kann dabei eine interessante Mittlerrolle einnehmen. Und so neue Potenziale von demokratischer Berichterstattung ermöglichen.